ZEN Barcelona – „das Herkömmliche ist langweilig…“

Ausgehend von diesem Gedanken haben die Designer von ZEN Barcelona die Kollektion für diese Saison geschaffen und ich freue mich, diese hier vorstellen zu können. 

Gestelle, die das Übliche vermeiden und sich nicht an Trends halten.

 

 

Dabei stützen sie sich auf chromatische Farben, Texturen, und ausgefallene Formen.

Neue Formen, Farben und Materialien. Farblich abgestufte Acetate, Spiel mit zwei Farben.

 

 

 

Ausführungen in Matt und phantasievolle Drucke sind die Vorschläge, mit denen sie animieren möchten, das Modell zu suchen, das euch definiert.

 

 

 

Jedes Modell lädt ein, zu spielen, mit dem Überlieferten zu brechen, sich mitreißen zu lassen

Autofahren mit der richtigen Brille

In meiner Zeit als Augenoptikerin sind mir hin und wieder Menschen begegnet, die mit ihrem Auto vorfuhren, um bei mir einen Sehtest zu machen. Nur pro Forma, denn eigentlich kann man ja Alles sehen. Stellt sich in der Augenprüfung heraus, dass dem nicht so ist, kann selbst die geduldigste Optikerin mit Engelszungen reden…

Schade, denn die Brille ist ja nun schon lange dem Brillenschlangen-Image entwachsen. Brille ist Statement und Accessoire zugleich und nicht zuletzt natürlich ein ganz wichtiger „Teilnehmer“ am Straßenverkehr.

Alleine bei einem Überholvorgang den richtigen Abstand zum entgegenkommenden Fahrzeug abschätzen zu können, wird selbst bei kleinen Fehlsichtigkeiten zum Abenteuer. Zum Glück ist dies den meisten Autofahrern aber sehr wohl bewusst.

Wie aber sollte eine ideale Brille zum Auto fahren aussehen und ausgestattet sein?

Zunächst sollte sie nicht zu klein gewählt werden, denn mit einem guten Rundum blick kann der Fahrer auch das Geschehen in Rück- und Außenspiegeln unangestrengt überblicken. Ideal ist ein dünner Fassungsrand und schmale Bügel, an denen man ungehindert vorbei sehen kann. Eine gute Entspiegelung der Gläser ist von großer Bedeutung, da selten so viele verschiedene, störende Lichtreflexe auftreten wie beim Auto fahren. Zum Beispiel: Sonnenlicht auf der Windschutzscheibe, Sonnenlicht bei regennasser Fahrbahn, entgegenkommende Fahrzeuge bei Nacht – nur noch zu toppen wenn es dabei regnet.

Bei Sonnenlicht sind polarisierende Gläser eine überaus wertvolle Anschaffung. Unter polarisierenden Gläsern versteht man Lichtschutzgläser, die speziell die Reflexionen verstärkt verringern. Also deutlich stärker, als ein normales Sonnenschutzglas. Hier eignet sich die Tönungsfarbe Grau besonders, da sie die Farben der Umwelt am wenigsten verändert.

Motorradfahrer sollten beim Kauf ihrer Brille dringend ihren Helm zum Aussuchen der Fassung mitnehmen. Stabil, trotzdem elastisch, mit dünnen Bügeln und großen Gläsern, am Besten wäre natürlich gleich eine Sportbrille. Achtung, hier gibt es schnell Probleme mit polarisierenden Gläsern, denn diese verursachen in Kombination mit dem Visier störende Farben. Kontaktlinsen sind natürlich auch sehr gut. Die Brille sollte aber auf jeden Fall zur Sicherheit immer dabei sein. Denn Fahrtwind kann trockene Augen auslösen und dann muss man wechseln können.

Die Ersatzbrille ist natürlich auch beim Autofahren wichtig, denn die Brille ist nun mal ein Gegenstand, der auch kaputt gehen kann.

Gute Fahrt wünscht Ihnen

Ihre Kerstin Mühlhof

Augenoptikmeisterin

 

Brillen Klassiker oder die Entdeckung der Ohren

Im 11.Jahrhundert veröffentlichte der arabische Mathematiker, Astronom und Mediziner Ibn al-Haitan seinen „Schatz der Optik„. Hier findet sich erstmals ein Hinweis auf ein gläsernes Kugelelement, durch welches Gegenstände vergrößert werden.

Kaum zu glauben, dass bis in die 30er Jahre des 20. Jahrhunderts der Zwicker oder Klemmer, die verbreitetste Lösung war. Obwohl der Klemmer nun seinem Namen alle Ehre machte und wahrlich unangenehm auf der Nase drückte, hielt er sich 3 Jahrhunderte.

Bis man endlich „die Entdeckung der Ohren“ feiern konnte. Zwar gab es verschiedene optische Lösungen, wie Monokel, Lorgnette oder Klemmer, aber die „Ohrenbrille“ war und blieb der Renner, der sich bis heute durchgesetzt hat.

Mit industrieller Fertigung der Fassungen und Gläser, hätten Menschen aufgrund ihrer Fehlsichtigkeit nun nicht länger Gesellschaftlich benachteiligt sein müssen, also gleiche Bildungschancen haben. Tatsächlich genoss bloß die Oberschicht,  Adel, Klerus und Großbürgertum, diese Erleichterung. Vielleicht ist dies mit ein Grund, warum Brillen aus dieser Zeit immer noch für Eleganz und Intellektualität stehen. Wie auch immer, der stolze Besitzer eines solchen Brillenklassikers ist über viele Jahre von wechselnden Moden unabhängig. Die natürlichen und dezenten Farben inbegriffen. 

Ich zeige hier einmal Brillen des Lieferanten Braun Classics, die sich dem Thema Brillen Klassiker ausführlich und vielfältigst angenommen haben. Schauen sie doch selbst einmal auf der Seite www.braun-classics.de hinein.

Unter Algha Savile Row finden sie auch Brillen der Firma Algha.  Eine Manufaktur aus London, die bis heute auf traditionelle Weise Brillen aus 14-karätigem Gold, Golddoublé oder Weißgold, herstellt.

Auch Giorgio Armani Brillen nehmen gerne das Motiv auf und kreieren ihre eigenen modernen Varianten

Mögen Sie diese Brillen?  Dann können sie mich gerne anrufen und mich ihre Lieblingsbrillen zur  Ansicht bestellen lassen.

Mich erreichen Sie so:

02865-2439939

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oder so

info@muehlhof-optik.de

Ihre Kerstin Mühlhof,

Augenoptikmeisterin

 

Jil Sander – Brillenkollektion 2015

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Foto:MarkusLeuker

Jil Sander, ihr hübsches Gesicht ist sicherlich den meisten Menschen bekannt. Das es sich bei ihr um eine der wenigen international renommierten Modeschöpferinnen Deutschlands handelt, vielleicht schon weniger.

In den 70´ern, einer Zeit der üppigen, farbenfrohen, von Hippies inspirierten Mode, schuf sie einen völlig eigenständigen Stil, der zu Beginn nicht Viele begeistern konnte. Ein schlichter Trenchcoat, eine einfache weiße Bluse und ein Hosenanzug dazu.  Wenige Details, gedeckte Farben von schwarz, beige, grau bis dunkelblau. Hochwertigste Materialien und Qualität. Die Kleidungstücke waren inspiriert von der Männermode und deswegen wundert es nicht, dass der Hosenanzug zu einem ihrer erfolgreichsten Schöpfungen wurde.

Dies passierte zu einer Zeit, in der auch in der  Bundesrepublik Deutschland bis 1977, Frauen ihre Ehemänner um Erlaubnis fragen mussten, wenn sie einer beruflichen Tätigkeit nachgehen wollten. Jedoch auch die ersten Frauen stiegen in die Führungsetagen auf. Für diese Karrierefrauen entwickelte Jil Sander eine elegante, hochwertige Damenmode.

Ihrem Stil treu bleibend, erfährt Jil Sander in den folgenden Jahrzehnten einen enormen internationalen  Aufstieg.

Seit 2013 mit über 70 Jahren, kehrt Jil Sander endgültig ihrem Unternehmen den Rücken.  Der Italiener Rodolfo Paglialunga, ist seit 2014  neuer Kreativchef von Jil Sander. Nun hat er im Frühjahr 2015 eine Brillenkollektion vorgestellt, auf die sich Freunde des eleganten, puristischen Stils von jil Sander wirklich freuen können.

 

Denn er ist der „Queen of Less“  zum Glück treu geblieben!

 

Kerstin Mühlhof, Augenoptikmeisterin

Warum brauchen Kinder eine Sonnenbrille?

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Kinder gehören an die frische Luft!

Dies mag die verstaubte Ansicht eines Menschen Jahrgang 1965 sein, der noch Nachmittage auf dem Bürgersteig, im Wald oder auf dem Ponyhof verbrachte, und der natürlich auch im frisch geputzten Haus gar nicht gerne gesehen war :-)

Trotzdem möchte ich darauf hinweisen, dass nach einer Studie der University of Cambridge, Bewegung an der frischen Luft den Kinderaugen gut tut und Stubenhocken, Kurzsichtigkeit fördert.

Die Vorteile Draußen zu spielen, sind natürlich im Frühjahr und Sommer durch die schädlichen UV-Strahlen der Sonne gedämpft und es ist wichtig, die empfindlichen Kinderaugen zu schützen.

Denn Kinder haben eine durchlässigere Augenlinse und größere Pupillen als Erwachsene. Dadurch gelangen mehr UV-Strahlen ins Augeninnere und können dort zu schmerzhaften Entzündungen der Binde- und Hornhaut führen, sowie die Netzhaut bleibend schädigen.

Aus diesem Grund ist es sinnvoll auch schon im Frühjahr eine Sonnenbrille zu tragen. Zwar ist die UV-Strahlung im Sommer intensiver, dafür steht die Sonne im Frühjahr niedriger und scheint direkter in die Augen.

Nun werden Babys, die noch im Kinderwagen liegen von ihren Eltern gut vor Sonne geschützt. Jedoch ein Kleinkind am Strand, sollte auf jeden Fall mit einer Sonnenbrille, sowie einer Schatten spendenden Mütze aus gestattet werden.

Ist ihr Kind Brillenträger, so bekommen sie natürlich auch Sonnenbrillen mit Sehstärke.

Vielleicht fragen sie sich, wie stark ein Glas mindestens getönt sein sollte, um den nötigen Schutz zu bieten. Dazu gibt es verschiedene Blendschutz Kategorien, die meist auf der Innenseite des Brillenbügels zu finden sind. Kategorie 2 ist in unseren nördlichen Bereichen ausreichend. In den Bergen oder am Strand ist die Kategorie 3 sinnvoll, da es dort insgesamt heller ist.

Aber Achtung! Der Grad der Tönung sagt ihnen nichts über den Grad des UV Schutzes. Nicht die am dunkelsten gefärbten Gläser schützen am besten, sondern die Sonnenbrillen, deren Gläser aus hochwertigem Material mit einem eingebauten UV-Filter gefertigt sind.

Achten Sie auf das CE-Zeichen, es sollte ein Garant für die Einhaltung der EU – Sicherheitsstandards sein. Hier wird auf ausreichenden UV-Schutz z.B. UV-400 geachtet.

Vorsicht beim Kauf von Billigsonnenbrillen. Die Tönung der Gläser führt zu einer erweiterten Pupille. Ist der UV-Schutz jetzt nicht garantiert, schaden sie den Augen wesentlich mehr, als hätten sie die Brille abgelassen.

Haben Sie Fragen?

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Ihre

Kerstin Mühlhof, Augenoptikmeisterin

Kühler Farbtyp oder warmer Farbtyp? Selbsttest

„Huh nein, ich bin nicht kühl! „Ob bewusst oder unterbewusst,- mit dem Begriff Kühl oder Warm als Merkmal der eigenen Persönlichkeit tut man sich schwer, aber es geht in der Farbberatung nur um das Hautbild. Richtig, der Begriff ist etwas unglücklich gewählt. Man könnte auch von blau-grundig und gelb-grundig sprechen,- macht aber keiner. Also lassen Sie sich von diesen Begriffen nicht irritieren.

Wir sind natürlich Alle warmherzig und liebenswert.

Bin ich ein warmer oder ein kühler Farbtyp?

Der Test:

-Zuerst benötigen Sie ein pinkfarbenes und ein orangefarbenes Tuch.

– Um den Hautton nicht zu verfälschen, setzen sie sich ungeschminkt in hellem Licht vor einen Spiegel. Die Kleidung decken sie mit einem weißen Tuch ab.

– Im Wechsel vergleichen sie nun den Orangeton mit dem Pinkton indem sie die Stoffe um den Hals legen.

– Entscheiden Sie, mit welcher Farbe ihr Gesicht frischer aussieht. Mit Orange? So sind Sie ein „warmer Farbtyp“. Schmeichelt Ihnen das Pink, sind Sie ein „kühler Farbtyp“.

Warmer Farbtyp

Mehr in den nordischen Ländern wie Skandinavien oder England aber auch im Münsterland, findet man diesen hellen Hauttyp.

Gehören Sie also zu diesem Farbtyp mit gelbstichigem, warmen Unterton in der Haut, so entscheiden sie sich ebenfalls für für diese Farben beim Kauf ihrer Kleidung und der Brille.

Farben für den warmen Hauttyp:

kein reines Weiß: eher Elfenbein und Creme, Braun: von Beige, Honig bis Mahagoni, Grün: Türkis, Petrol,Olive, Blau: Marine, Rot: hier gelb grundiges Rot wie Orange, Tomatenrot, aber auch Bordeauxrot, Gelb: Vorsichtig! mit Sonnengelb, Maisgelb

Kühler Farbtyp

Dieser Typ ist insgesamt häufiger bei uns verbreitet. Haut und Haare haben vorwiegend kühle Anteile. Das bedeutet, blau grundig, kühl. So stehen ihnen auch die Farben, die einen blauen Untergrund haben. Auch hier ist es sinnvoll sich beim Kauf der Brille oder der Kleidung daran zu orientieren.

Farben für den kühlen Hauttyp:  

Weiß:  klares Weiß, Braun: Graubeige, Schokobraun, Grau in allen Abstufungen, Grün: Flaschengrün, Blau: Marine, Taubenblau, Rot: hier blaugrundiges Rot, Bordeaux, Magenta, Gelb: mit Vorsicht! Zitronengelb

 

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Ihre 

Kerstin Mühlhof, Augenoptikmeisterin

Tel. 02865-2439939 oder mobil 0174-1420386

Fotos: Rothaarige Frau mit Blumen: red-haired girl in flowers © svetlanamiku FOTOLIA; Mann mit Rose :cold heart © Andrey Kisele FOTOLIA;

Leicht und Bunt, das sind die Brillentrends 2015

Leicht und bunt, so sollen natürlich nicht nur die Brillen werden, sondern auch das ganze kommende Jahr. Ich wünsche es zumindest sehr!

Leichtgewichte und Fassungen in allen Regenbogenfarben, sind die Trends im Jahr 2015. Wir bewegen uns weg von den Brillen der vergangenen Jahre. Auch Modelle aus Materialkombinationen sind unter den Trendbrillen in diesem Jahr. Wer sagt, dass eine Brille nur aus einem Material bestehen darf?  Brillen aus verschiedenen Materialien vereinen schlichte Modernität mit Retro-Elementen. Insgesamt werden die Fassungen filigraner, die Brillengläser bleiben auch 2015 groß.

Wer dem Brillentrend „Bunt“ in diesem Jahr Tribut zollen möchte, sollte sich beim Kauf der Fassung am eigenen Farbtyp orientieren.

Wintertypen sollten zu klaren Farben wie einem kräftigen Blau greifen,

 

 

 

Herbsttypen stehen hingegen Farbtöne wie Orange besser.

 

 

 

Ein Sommertyp sollte zu Pastellfarben greifen.

 

 

 

Frühlingstypen stehen zarte, frische Farbtöne.

 

 

Die Gegenbewegung zur Farboffensive lautet Transparenz. So zeigen sich viele Brillenfassungen 2015 auffällig unauffällig.  Dieser Brillentrend dürfte vor allem Frauen und Männer mit einem schmalen Gesicht freuen, da die dezenten Modelle ideal geeignet sind für zierliche Gesichtszüge.

 

Doch nicht jeder Brillentrend ist für jeden geeignet. Bei der Suche nach der optimalen Brille spielen die eigene Gesichtsform und der Stiltyp eine entscheidende Rolle. Denn nur wenn die Fassung perfekt für mich und meinen Typ ausgewählt ist, bekomme ich eine positive und echte Ausstrahlung. Steht lediglich der Trend im Vordergrund, ist hier die Beratung zu kurz gekommen.

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Ihre Kerstin Mühlhof, Augenoptikmeisterin, Brillenstylistin

Fotos: Luftballons: Diana Mohr PIXELIO,  Blaues Wasser mit Spiegelung Auge-Himmel: Fotomari bei PIXELIO; Orange-Rottöne: Knipseline bei PIXELIO; Pastelltöne: Bernd Sterzl bei PIXELIO, Primeln: Joujou bei PIXELIO, Seifenblasen vor Himmel: Lisa Spreckelmeyer bei PIXELIO

Neue Sonnenbrille – worauf sollte man achten?

Anfang Februar und keine Sonne in Sicht. Draußen ist der Himmel bedeckt und die Stimmung drinnen sieht nicht groß anders aus. Aber die nächste Sonne kommt bestimmt! Und bis dahin macht man sich einfach ein paar sonnige Gedanken. Strand, Meer, Sonne, Wein, Grillen, Biergarten, Schwimmen………..:-)

Also, worauf sollte man beim Sonnenbrillenkauf achten?

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JeanneWielerPhotographicSmile

Grundsätzlich ist es einfacher eine schöne, passende Sonnenbrille zu finden als eine Korrektionsbrille. Denn einige Kriterien der Auswahl fallen hier weg:

Bei einer Korrektionsbrille sollten die Augen am besten durch die Mitte des Brillenglases zu sehen sein. Genau genommen, knapp oberhalb der horizontalen Mittellinie und knapp innerhalb der vertikalen Mittellinie. Jedoch durch die dunklen Tönungen verliert sich dieser Aspekt.

Die Augenbrauenlinie, die sonst ein wichtiges Kriterium ist,- Augenbrauen und oberer Fassungsrand sollten eine harmonische, parallele Linie bilden, können vernachlässigt werden. Die Brauen dürfen durch die Brille verdeckt,  sollten aber nicht unharmonisch geschnitten werden. Die obere Kontur der Brille ersetzt dann die Augenbraue und bildet den Abschluss des Gesichts.

Da der Sinn der Sonnenbrille ja nicht nur darin besteht Coolness und Schönheit zu generieren, sondern auch vor Helligkeit und UV-Strahlung zu schützen, ist es immer sinnvoll eine möglichst große Fassung zu wählen. Natürlich sollten kleine schmale Gesichter nicht mit riesengroßen Gläsern erdrückt werden, angemessen groß sollte die Fassung trotzdem sein. Habe ich kleine Gläser, die gerade mal die Augenpartie schützen, fällt  zu viel Licht von den Seiten in das Auge. Dies führt zu unangenehmen Streulicht und das schädliche UV Licht wird nicht gefiltert.

Haben Sie noch Fragen?

Ich berate Sie gern.

Ihre Kerstin Mühlhof, Augenoptikmeisterin

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Brille putzen – aber richtig

Weihnachten steht vor der Tür, doch bevor wir es hineinlassen putzen wir, -meistens :-) noch mal die gute Stube. Betrachtet man die bunte Vielfalt von Putzmitteln in unseren Regalen möchte man annehmen wir wären nicht nur Weltmeister im Fußball….so wundert es also wenig, dass auch viele Brillenträger wissen möchten wie die Gläser der Brille am besten zu reinigen sind.

Das ist auch sinnvoll, denn Brillengläser sind empfindlich.  Ein Fingerabdruck landet auf dem Brillenglas, Schmutz und Staub erschweren die Sicht, oder Feuchtigkeit legt sich wie Nebel über die Gläser. Und dann? Schnell greift man zum Nächstbesten: Taschentuch, T-Shirt, Krawatte….  Damit tut man seiner Brille nichts Gutes.

Viele Brillenträger ahnen gar nicht, wie sehr so ein „Schnellputzprogramm“ ihren Gläsern zusetzt. z.B. Taschentücher: Sie nehmen zusätzlichen Schmutz von den Brillengläsern auf und verursachen sogenannte Mikrokratzer. Die Folge: Nach und nach ermattet das Brillenglas, die Brille wird „blind“.

Kratzer lassen sich weder aus Kunststoff- noch aus Mineralgläsern entfernen. Gut also, wer vorbeugt. Denn verkratzte Brillengläser sollten ausgetauscht werden. Selbst wenn der Makel nur kosmetisch erscheint, entsteht schon durch feinste Kratzer Streulicht, welches die Augen irritiert und in der Folge zu Ermüdung führt.

Für die schnelle Brillenpflege sind Mikrofasertücher mit glatter Oberfläche und Brillenputztücher die erste Wahl. Sie entfernen auch Fett und Feuchtigkeit, ohne dabei die Gläser zu verschmieren. Für die regelmäßige Brillenreinigung gilt: die Brillengläser zunächst unter fließendem Wasser abspülen, dann mit einem sanften Spülmittel oder Glasreiniger reinigen, anschließend mit einem Mikrofasertuch sanft trocknen (nicht rubbeln!). Mikrofasertücher säubern schonend, und wirken außerdem antistatisch: die Brillengläser weisen dadurch Schmutz ab und bleiben länger klar.

Mikrofasertücher sollten nicht über 40 Grad gewaschen werden und kein Weichspüler zugegeben werden – ansonsten schmiert das Tuch beim nächsten Säubern!

Spezielle Glasbeschichtungen mit Abperleffekt, durch die Schmutz, Staub und sogar Feuchtigkeit nur schwer anhaften können, funktionieren ähnlich. Dadurch erspart man sich schon im Vorfeld  Reinigungsaufwand und verhilft den Brillengläsern auch so zu längerem Leben.

Mittlerweile gibt es auch ein Ultraschallbad für zu Hause. Die Brille wird in einem kleinen Behälter durch Ultraschallschwingungen in weniger Minuten optimal gereinigt. Wer sich ein solches Gerät anschaffen möchte, sollte auf eine hohe Schwingungsfrequenz achten, denn nur so erzielt man die gewünschte Reinigungsleistung.

Haben Sie Fragen? Dann rufen Sie mich doch einfach an:

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Ihre Kerstin Mühlhof, Augenoptikmeisterin

Fotos: Brille putzen : Nettoyer ses verres de lunettes © Michael Nivelet FOTOLIA;  Putzeimer : housewife © Konstantin Yuganov FOTOLIA;

 

Die Wintersportbrille – ein Luxus?

10728704_276788602530299_1986413375_nIhre Ski sind bestimmt schon gewachst, die Skigymnastik mehr oder weniger erfolgreich begonnen und das neue Outfit für die Piste hängt im Schrank. Wir stecken viel  Liebe und Energie in diese schöne Beschäftigung. Oft wird aber der Schutz unserer Augen vernachlässigt.

Leider passieren viele Unfälle auf Ski und Snowboards, die auf  Seh-und Wahrnehmungsfehler zurück zu führen sind. Dabei sind gerade die Ansprüche, die an das Sehen im Wintersport gestellt werden besonders hoch.

In den Bergen herrschen oft schlechte Sichtverhältnisse, extreme Sonne wechselt

sich mit Schnee, Regen und Nebel ab. Carving erfordert häufige Blickwechsel, damit Unebenheiten und Konturen sicher erkannt werden.

Schützen Sie Ihre Augen, denn sie benötigen in der wunderschönen Bergwelt einen besonderen Schutz vor Wind, Kälte, Regen, Schneefall und  UV-Licht. Die Blendwirkung des Schnees ist nicht zu unterschätzen. Der Schnee reflektiert 95% der Sonnenstrahlen was zu Schneeblindheit führen kann.

Worauf sollte man beim Kauf einer Wintersportbrille achten? Sie sollte natürlich bequem sitzen, insbesondere unter dem Helm. Eine gute Rundumsicht, 160° Panoramablick, ist sehr hilfreich. Die Fassung, sowie die Gläser sollten aus speziellem bruchsicherem Kunststoff gefertigt sein. Achten Sie auf eine gute Hinterlüftung der Gläser, – anti-fog Funktion. Denn schon bei leichtem Schwitzen beschlagen die Gläser. Nicht zuletzt auf 100% UV-Schutz, der unabhängig von der Tönung der Gläser ist. Schützen sie besonders ihre Kinder! Idealerweise sind die Gläser austauschbar, damit man sie an die Sichtverhältnisse anpassen kann. Bei Nebel und schlechter Sicht sollten die Gläser eine orange Tönung haben. Bei starker Sonne eine dunkle Tönung.

Für Brillenträger lassen sich die meisten Gläser in einem Bereich von+/- 4,0 dpt verglasen. Bei höheren Werten verwendet man ein Clip-in System. Hier werden die korrigierenden Gläser in einer speziellen Fassung, hinter den Sonnengläsern befestigt. Kontaktlinsen können sie das Tragen der Wintersportbrille natürlich gut ergänzen.

Haben Sie Fragen?

Rufen Sie mich an, ich berate Sie gern. Tel.O2865-2439939

Ihre Kerstin Mühlhof,

Augenoptikmeisterin und begeisterte Skifahrerin :-)

Fotos: Skifahrer: Daniel Stricker bei PIXELIO; Brillenglas Mailshop; Jugendliche Privat.